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Geschichte

Die Geschichte der frühen Thaivölker liegt weitgehend im Dunkeln. Die Forscher gehen davon aus, dass sie ab dem 6./7. Jahrhundert n. Chr. über Generationen hinweg aus dem südlichen China über die kleineren Nebenflüsse weiter nach Süden vordrangen. Sie kamen somit kaum in Kontakt mit der eingesessenen Bevölkerung, die entlang der tiefeingeschnittenen großen Flüsse wie Maekong und Salween siedelte. Es handelte sich weniger um eine Eroberung als mehr um eine Übernahme per Revolution.
Erste Stadtgründungen wie Nakhon Pathom, Ratchaburi und Singburi (alle Zentralthailand) sind bereits vor der Zeitenwende erfolgt.
In der geschichtlichen Zeit gründete Prinz Phrom um 857 n. Chr. die Stadt Fang westlich von Chiang Rai. Die Stadt konnte nie richtig aufblühen, das Königreich dehnte sich jedoch bis nach Sawankhalok (nördlich von Sukhothai) aus. Die anderen und zunächst mächtigeren Gestalter auf dem Boden des heutigen Thailand waren jedoch die Birmanen und die Khmer, die sich zahlreiche Auseinandersetzungen um die fruchtbare Ebene des Maenam Chao Phraya lieferten. In den immer wieder auftretenden Zeiten des Umbruchs bildeten sich mehrere kleine Thai-Königreiche, z.B. um Luang Prabang (heute Laos). Schließlich konnten die Thai im Jahre 1238 unter Sri Intarathitya die Khmer verdrängen. Sie erweiterten eine eroberte Khmer-Siedlung und nannten die Stadt Sukhothai (eine Legende spricht von einer Gründung ca. 500 n. Chr. durch den sagenhaften König Chao Aluna Khmara, der von einer mythischen Naya-Prinzessin abstammen soll). Dies war das erste Thai-Königreich, das Anspruch auf das heutige Gebiet von Thailand erhob.


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